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Arbeitsweise

Päd. Leitgedanken
Arbeit mit den U3 Kindern
Sexualpädagogisches Konzept
Kooperationen
Elternarbeit
Kita ABC

Termine


 

Zur Zeit stehen keine Termine an.

 

Wir arbeiten reggio- orientiert!

Unsere pädagogische Arbeit

Die Grundvoraussetzung für jegliches pädagogisches Handeln ist, dass die Kinder gerne in unsere Einrichtung kommen. Wir sehen jedes Kind als Individuum mit eigener Persönlichkeit, mit all seinen Stärken und Schwächen. Die Kinder sollen mit Kopf, Herz und Hand Erfahrungen machen, Sinnzusammenhänge verstehen und ihre Umwelt begreifen. Ein großer Schwerpunkt ist die religiöse Arbeit mit den Kindern.
Unser Ziel ist es, Ihr Kind bei seiner Entwicklung zu einer selbstbewussten und selbstverantwortlichen Persönlichkeit zu unterstützen. Durch die Förderung seiner Selbstbildungspotenziale und durch Mitbestimmung schaffen wir die Voraussetzung zu einer eigenständigen Lernmotivation.

Partizipation und Demokratie – Mitbestimmung der Kinder

Heißt: Entscheidungen die das eigene Leben und das der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsame Lösungen für Probleme zu finden- Richard Schröder

Kinder sind Akteure ihrer Entwicklung und setzten sich von der Geburt ihres Lebens mit ihrer Umwelt auseinander. Für uns ist es wichtig sie zu selbst bestimmten Menschen zu erziehen. Wir geben ihnen bereits ab dem ersten Kita -Tag, die Möglichkeit, zur aktiven Beteiligung und Mitbestimmung des eigenen Tagesrhythmus, des Spiels, des Materials, der Mitbestimmung und Gestaltung von Festen. Wir ermutigen sie ihre Meinung zu sagen und für sie einzutreten. Aber auch die Akzeptanz anderer Meinungen und die Toleranz diese zuzulassen, ermöglicht den Kindern mit zu bestimmen und Verantwortung zu übernehmen. Dies wird durch Gespräche beim Morgenkreis, Gesprächskreisen und im Kinderparlament geübt, damit die Kinder sich zu demokratisch denkenden und handelnden Menschen entwickeln können.



„Unsere Einrichtung ist vor allem eine Werkstatt,
in der die Kinder die Welt untersuchen und erforschen. “
(aus Reggio)
Seit 2006 orientieren wir uns in unserer pädagogischen Arbeit an der Reggio - Philosophie. Reggio ist kein Modell, sondern eine neue Art des Denkens
• über Kinder,
• über Erziehung,
• über die KiTa,
• über seine Beziehung zur Gesellschaft,
Zitat: “Es ist eine Denkweise, die nicht gelernt, aber die gefunden werden kann.“

Diese besteht aus sechs wichtigen Säulen:
1. Das Bild vom Kind

Das Kind verfügt von Geburt an über Kompetenzen, die ihm ermöglichen, sich Wissen selbst anzueignen, um so seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Das Kind ist von Anfang an in der Lage, sich mit seiner sozialen Umwelt auseinander zu setzen und auszutauschen. Durch sinnliche Erfahrungen macht es sich ein eigenes Bild von der Welt. Dabei benötigt es von den Erwachsenen Begleitung und Unterstützung. Das Kind hat 100 Sprachen (siehe die 100 Sprachen des Kindes).

2. Die Rolle der Erzieherin

Die Erzieherin begleitet und unterstützt das Kind auf seinem individuellen Lernweg. Sie ermöglicht dem Kind, so viele Lernerfahrungen wie möglich selbst zu machen und sich somit selbstständig das Wissen anzueignen. Dazu lockt sie das Kind mit offenen Fragen, bietet ihm Raum, Zeit, Aufmerksamkeit und dokumentiert seine Entwicklungsfortschritte.

3. Der Raum als 3. Erzieher

Eine anregende Umgebung motiviert zum Lernen. Durch vielfältige Materialangebote und
Nutzungsmöglichkeiten der Räume schaffen wir ein Umfeld, das die Kinder zum Forschen und Lernen auffordert. Die 100 Sprachen der Kinder finden Ausdruck in den unterschiedlichen Funktionsbereichen. So können die Kinder im Rollenspielbereich Alltagssituationen nachspielen und in andere Rollen schlüpfen. Im Atelier können die Kinder selber aktiv werden und durch das malen und gestalten ihren inneren Eindruck zum Ausdruck bringen.
In Hinblick auf unsere Reggiopädagogik wurden auch die beiden U3 Räume so eingerichtet, dass der Raum als dritter Erzieher dient, die Materialien für sich sprechen und vielfältige und kreative Möglichkeiten zur Spielentwicklung bieten. Auch die unter 3 jährigen Kinder sind kompetente und eigenständige Menschen, die das Rüstzeug haben, sich die Welt zu erobern und zu entdecken.

4. Projektarbeit

Projektarbeit findet regelmäßig statt. Diese Form der Arbeit greift das Interesse und die Motivation der Kinder an einem bestimmten Thema auf. Projektthemen können aus den Ideen der Kinder, von Impulsen der Eltern, der Erzieherinnen oder aus den Gesprächskreisen/ dem Kinderparlament entstehen. Aus den Aussagen der Kinder und unseren Beobachtungen, entwickeln wir gemeinsam eine Planung über den groben Verlauf und über die Ziele im Hinblick darauf, was die Kinder lernen können. Begleitet von den Erzieherinnen, machen sich dann alle gemeinsam auf den Weg des Lernens und des Forschens. Der Weg und nicht das Endergebnis ist das Ziel, Umwege und Irrwege sind eingeschlossen bzw. erwünscht. Dauer und Intensität eines Projektes sind abhängig von der Motivation und dem Interesse der Kinder. Sie können über einen kurzen, aber auch über einen monatelangen Zeitraum gehen.

Projektarbeit ist:
• forschendes Lernen
• partnerschaftliches Lernen
• gleichberechtigtes Lernen


5. Elternarbeit

Die Elternarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.
Sie als Eltern sind die Spezialisten für Ihr Kind!

Der Kontakt zu den KiTaeltern und das Wissen um die häusliche Situation helfen uns dabei, die Kinder kennen und verstehen zu lernen. Durch die verschiedenen Veranstaltungen bieten sich viele Möglichkeiten zum Gespräch und zum Kennen lernen:

• Tür- und Angelgespräche, persönliche Gespräche, Gesprächsnachmittage,
• Elternbriefe, Infotafeln,
• Schnuppertag für Eltern und Kind, Krabbelgruppen für die neuen U 3 Kinder,
• Hospitationen der Eltern in den Gruppen,
• Elternabende: Infoabend der neuen Eltern, themenbezogene Elternabende,
• Mitwirkung der Eltern in der KiTa durch den gewählten Elternbeirat,
• außerdem bei Festen und Feiern, Spielplatzgestaltung, Flohmarkt,

Wir wünschen uns im Interesse "Ihrer" und "unserer" Kinder
eine gute und anregende Zusammenarbeit.


6.Dokumentationen (sprechende Wände, Bildungsdokumentation)

In unserem Räumen finden Sie immer wieder Dokumentationen verschiedener Aktivitäten. Durch stetiges Beobachten und im Umgang mit den Kindern, nehmen wir Handlungen und Aussagen der Kinder wahr und dokumentieren ihre Bildungsprozesse. Dies geschieht in Schrift, Bild, Film und Produkten der Kinder in allen Räumen. Durch Fotos, Texte und Kommentare der Kinder, können Sie den Verlauf eines Projektes oder anderen Lernsituationen nachvollziehen. Für die Kinder ist diese Form der Präsentation, immer eine Erinnerungshilfe an die Aktivitäten. Für uns bedeutet dies, spezifisch auf das Kind einzugehen und seine Neigungen und Talente zu unterstützen. Die Dokumentationen dienen auch als eine Grundlage für die Elterngespräche.
Wir bieten Ihnen an, ab dem ersten Tag, den Ihr Kind unsere Einrichtung besucht, eine Bildungsdokumentation anzufertigen. Die Dokumentationen enthalten u.a. Beobachtungen, Bildungsprozesse, Elterngespräche, Entwicklungsberichte u. v. m. Sie wird Ihnen am Ende der KiTazeit ausgehändigt und kann als Basis für eine Zusammenarbeit mit der Grundschule dienen oder einfach als schönes Erinnerungsstück genutzt werden. Für die Anfertigung einer solchen Dokumentation benötigen wir eine Einverständniserklärung der Eltern. Sollten Sie sich gegen die Anfertigung einer Bildungsdokumentation entscheiden, entstehen Ihrem Kind keinerlei Nachteile.

" Nur, wenn das Gefühl und die Phantasie erwachen, blüht die Intelligenz."

( Loris Malaguzzi)


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