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Unter 3 jährige Kinder haben besondere Bedürfnisse


Eingewöhnungsphase:

Für einen guten Start in die KiTa, bieten wir für unsere neuen Kinder eine individuelle Eingewöhnung an. Sie lehnt an das Berliner Modell an. Vor dem ersten Kita Tag laden wir die Kinder über 3. Jahren mit ihren Eltern, an einem Vor- oder Nachmittag zum „schnuppern“ in die Einrichtung ein. Für die Kinder ab 2. Jahren finden zum Ende des Kita Jahres einmal in der Woche Krabbelgruppentreffs mit den Kindern und ihren Eltern in den Räumen der Pusteblumengruppe statt. Die Eingewöhnungstermine ab dem 01.08. werden in den Gruppen individuell vereinbart, damit genügend Zeit und Raum für unsere Gäste bleibt. Dabei ist es uns wichtig, dass eine feste Bezugs- oder eine andere Vertrauensperson das Kind möglichst 14 Tage oder länger begleitet, um Sicherheit für die neue Situation zu geben und langsam das Kind der Bezugserzieherin mit dessen Gewohnheiten vertraut zu machen.

Die Bezugserzieherinnen helfen, Gewohnheiten und Regeln der KiTa kennen zu lernen und sich damit vertraut zu machen. Die Bezugsperson begleitet das Kind so lange, bis wir erkennen, dass es sich von ihr lösen kann. Während der gemeinsamen Besuche sollen die Eltern versuchen, eher passiv zu sein und nur als „Sicherheit“ für Ihr Kind da zu sein. Bei den ersten Trennungsversuchen sollte die Bezugsperson zunächst in erreichbarer Nähe sein. Wir nehmen jedes Kind individuell wahr, beobachten genau, helfen ihm und Ihnen mit viel Einfühlungsvermögen und durch einen Austausch, mit der Trennung und mit den einzelnen Alltagssituationen zur Recht zu kommen. Die Zeit der Trennung, verlängert sich je nach dem Verhalten des Kindes. Der Anpassungsprozess des Kindes an die Situation in der KiTa, geht mit dem Aufbau der Beziehung zur einer Erzieherin einher. Abgeschlossen ist die Eingewöhnung, wenn die Erzieherin als sichere Basis akzeptiert wird und das Kind sich von ihr trösten lässt.

Um den Kindern mehr Sicherheit zur Orientierung zu geben und eine gute Entwicklung zu ermöglichen, ist es hilfreich für uns, seine Vorlieben zu kennen, um gewohnte Rituale von zu Hause in den Kitaalltag integrieren zu können. Zusätzlich bekommen die Kinder von uns ein KiTa- und zu Hause Buch zum Gestalten mit, dass in Trostsituationen immer wieder hilfreich ist. In diesem Buch sind Foto´s von zu Hause( von ihren Eltern, Geschwistern, Tieren oder engen Freunden). Das Buch ist immer in der Kitatasche und kann jederzeit herausgeholt werden. Im Laufe der Kita-Zeit kommen Kitafotos dazu, die auf der Rückseite des Buches Platz finden. So entsteht eine Verbindung für das Kind. Vertrauen Sie uns!

Ein ebenso wichtiger Teil für einen guten Start in die KiTa, ist für die Kinder über 3. Jahren der Einbezug einzelner Kinder aus der Gruppe, die Ihrem Kind wie Paten zur Verfügung stehen. Sie bieten Erfahrung, Vertrauen und Sicherheit zur Orientierung im Kitaalltag.

Viel Neues kommt auf die Kinder zu:

Tagesablauf:

Die U3 Kinder bleiben mit ihren Bezugserziehern innerhalb ihrer Räume.
• 7.15 Uhr - 9.00 Uhr Ankunfts- und Begrüßungsphase (Frühbetreuung
für die Tagesstättenkinder mit 45 Stunden Buchung ab 7.15 Uhr. Die
anderen Kinder mit 35 und 25 Stunden Buchung, können in der Zeit von
7.30 – 9.00 Uhr in ihre Gruppe gebracht werden)
• 7.30 Uhr – 7.45 Uhr Frühbesprechung der Erzieherinnen (Blitzlicht),
• 7.45 Uhr – 8.30 Uhr Besprechungszeit in den einzelnen Gruppen (siehe
Wochenübersicht). Die Kinder werden während dieser Zeit in den anderen
Gruppen betreut.
• Tür und Angelgespräche mit den Eltern,
• Zeit für das Freispiels drinnen oder draußen
• ab 9.00 Uhr stehen den Kindern alle Gruppenräume, der Bewegungsraum
und das Atelier zur freien Verfügung. Sie können sich selber
aussuchen, mit wem es spielt und mit welchen Spielmaterialien es sich
befassen möchte
• freies Frühstück bis 10.30 Uhr im Kinderrestaurant in der Eingangshalle
• Spielrunden, Gesprächskreise, Kinderparlament
• Arbeiten in Projekten, nach Interessen der Kinder
• freie und angeleitete Kleingruppenangebote
• Wald-Tage
• Zeit für das Freispiels in der Gruppe. Die Kinder bleiben mit ihren
Bezugserzieherinnen in ihren eigenen Räumen im U3 Bereich
• 9.00 Uhr Morgenkreis je nach Bedürfnissen der Kinder mit Liedern,
Geschichten, Finger- und Bewegungsspielen
• Ca. 9.15 Uhr gemeinsames Frühstück im Kinderrestaurant vor der
Pusteblumengruppe
• Ca. 11.00 Uhr Zwischensnack, nach Bedarf in der Gruppe, draußen oder
bei Spaziergängen
• ab ca. 11.15 Uhr je nach Bedürfnissen und Situation der Kinder,
Spielen im Freien, im Bewegungsraum oder in der Gruppe
• Wickeln, Körperpflege,
. 12.10 Uhr Mittagessen in eigenen Gruppenraum
. Wickeln, Zähneputzen, Schlafen gehen
. Gegen 15.00 Uhr sind in der Regel alle Kinder wieder wach, ziehen sich
an, snacken Obst und gehen wieder spielen bis zum Abholen


Aspekte zur Körperpflege, Wickeln, Sauberkeitserziehung

Die Sauberkeitserziehung ist ein wichtiger Grundstein in der Entwicklung des Kindes. Behutsam werden die Kinder an die Sauberkeitserziehung herangeführt. Dazu gehört auch die Körperpflege wie z.B.: das Händewaschen, Zähneputzen, …
Beim Wickeln und beim Toilettengang, ist uns wichtig, die Intimsphäre der Kinder zu wahren. Dies ist durch sichtgeschützte, abgetrennte Wickel- und Toilettenbereiche gegeben.

Das Wickeln ist eine Situation in der sich die Erzieherin am persönlichsten um das Kind kümmert. Sie zeigt dem Kind gegenüber liebevolle Aufmerksamkeit, wendet sich ihm intensiv zu. Sie unterhält sich mit ihm, begleitet die Pflegevorgänge sprachlich, motiviert es zum Mithelfen (z.B.: die Windel und die Feuchttücher aus der Schublade rausholen…). Die einfühlsame Pflege und die liebevolle Ansprache stärkt das Gefühl der Geborgenheit und dient dem Aufbau und der Festigung einer gegenseitigen Beziehung.

Die Wickelzeiten orientieren sich nach dem individuellen Rhythmus des Kindes. Die Windeln und Feuchttücher bringen die Eltern von zu Hause mit. Jedes Kind hat seine eigene Kiste mit Windeln, Feuchttüchern und Wechselwäsche im Waschraum.

Den Übergang zwischen dem Wickeln und zur Toilette gehen bestimmt das Kind selbst. Dafür muss es einige Entwicklungsschritte gemacht haben. In erster Linie muss es eine bestimmte geistige und körperliche Reife entwickelt haben, um seine Blase und seinen Darm wirklich kontrollieren zu können. Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, wenn sich das Kind von alleine für die Toilette bzw. das Töpfchen interessiert. Gemeinsam besprechen wir dann die Umsetzung der Sauberkeitserziehung in der Einrichtung.


Wechsel der Pusteblumenkinder in die nächste Gruppe

Die U3 Kinder im Alter von 2. bis 3. Jahren bleiben für ein Jahr in der Pusteblumengruppe. Die ersten Kontakte mit den älteren Kindern und mit den Erzieherinnen der weiteren Gruppen, entstehen durch gegenseitige Hospitationen und Besuche, sowie beim Spielen auf dem Außengelände. Durch die gemeinsamen Unternehmungen aller Gruppen, Abschnitte des KiTaalltags, sowie gemeinsame Feste und Feiern, wird der Übergang fließend gestaltet. Zum Ende des KiTajahres, werden die Kinder schrittweise, in Absprache mit den Eltern und im Austausch mit den neuen Gruppenerziehern, durch ihre Bezugserzieherin in die nächste Gruppe begleitet.




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